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 Betreff des Beitrags: Obst Unverträglichkeit
BeitragVerfasst: Mittwoch 23. Juli 2014, 20:43 
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Registriert: Dienstag 22. Juli 2014, 21:03
Beiträge: 2
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und möchte mich gerne bezgl. meiner Obst Unverträglichkeit informieren. Falls so etwas hier schon mal Thema war könnt ihr mich gerne darauf hinweisen.
Zu meinem Problem:
Seit ein paar Jahren kann ich keine Äpfel, Birnen, Nektarinen, Pfirsiche, Kirschen, Aprikosen (und manche andere Obstsorten) mehr essen ohne direkt danach ein Jucken im Mund zu spüren und dicke geschwollene Lippen zu bekommen.
Das passierte von einem Tag auf den anderen.
Einen Allergietest habe ich schonmal machen lassen, da sagte der Arzt zu mir das sei keine Allergie sondern 'nur' eine Unverträglichkeit.

Ich habe gehört das man das mit Schüssler salzen in den Griff bekommen kann....
Könnt Ihr mir sagen welche Salze ich da nehmen oder kombinieren muss?

Ich esse so gerne Obst.... Wäre sehr dankbar für eure Hilfe!


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 Betreff des Beitrags: Re: Obst Unverträglichkeit
BeitragVerfasst: Donnerstag 24. Juli 2014, 08:08 
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Site Admin

Registriert: Donnerstag 29. Juli 2004, 19:31
Beiträge: 2889
Wohnort: Els Poblets - Spanien
Hallo Sunny26,

ein „Herzlich Willkommen“ hier bei uns im Forum.

Wir hatten dieses Thema in der Tat hier schon einige Male in der Diskussion. Die Beiträge findest du, wenn du unter „suchen“ einmal „Fruktose“ eingibst.

Eine Schüßler Salze Mischung "gegen" Fructoseintoleranz gibt es leider nicht.

Aber ich kopiere dir unten einmal ein paar Dinge ein, die ich u.a. auch in einem meiner Newsletter schon veröffentlicht hatte.

Vielleicht hilft es ein wenig weiter.

Herzlichst Berbel 8)



Zum einen:

Allgemeine Tipps, wie Sie die Fruktoseaufnahme verbessern können, bzw. was Sie beachten sollten:
Testen Sie zu Beginn, wie viel Fruchtzucker Sie tatsächlich verwerten können. Denn ganz selten ist es so, dass Jemand gar keinen Fruchtzucker verträgt. Beginnen Sie mit nur einem Lebensmittel, das relativ wenig Fruchtzucker enthält. Essen Sie zunächst nur ein kleineres Stück. Nur wenn Sie innerhalb der nächsten Stunde keine Beschwerden verspüren, können Sie die „Dosis“ erhöhen. So tasten Sie sich langsam an die Menge Fruchtzucker, sowie an die Lebensmittel und Portionsgrößen heran, die Sie vertragen. Viele Betroffene tolerieren Gemüse recht gut, müssen aber den Verzehr von Obst einschränken.
Die Verbesserung der Fruktoseaufnahme kann durch eine Gabe von Traubenzucker (z.B. Dextropur) erreicht werden. Es ist daher sinnvoll, Traubenzucker und Fruchtzucker gemeinsam zu verzehren.

Äpfel z.B. enthalten viel Fruktose, werden aber in Form von Kompott oder Mus, gesüßt mit Traubenzucker, besser bzw. gut vertragen. Fruchtsäfte können ebenfalls mit Traubenzucker „aufgebessert“ werden.



Den ganzen Beitrag findest du in der Leseecke (siehe links unten) in dem Archiv dort sind alle von mir veröffentlichten Beiträge bis einschl. 12-2013 nachzuschlagen. Der Newsletter aus dem obiger Textauszug stammt ist die Ausgabe 21-2007

Dann noch ein sehr guter Beitrag, den du auch hier im Forum unter den älteren Themen wieder findest:

Blähungen und Durchfall nach Obstgenuss? Wie Sie trotzdem nicht auf Früchte verzichten müssen
von Dr. Ulrich Fricke, Chefredakteur von "Länger und gesünder Leben", dem Dienst, der Ihnen zeigt, wie Sie vorbeugen und heilen mit Vitaminen, Naturheilmitteln und neuesten Therapieverfahren

Fühlen Sie sich nach dem Verzehr von Obst und Gemüse oft so richtig unwohl? Etwa eine Stunde nach der Mahlzeit kommt es zu Blähungen oder Durchfall? Ihr Arzt tippt auf einen Reizdarm, aber so richtig kommen Sie mit seinen Empfehlungen auch nicht weiter. In solchen Fällen könnte es sein, dass Sie Fruchtzucker (Fruktose) schlecht vertragen. Leider ist diese Lebensmittelunverträglichkeit selbst unter Ärzten noch relativ unbekannt. Und das, obwohl bis zu 5 % der Deutschen in mehr oder minder starker Form davon betroffen sind.

Die Ursache: Fruchtzucker kann im Darm nicht verwertet werden
Bei einer Fruchtzuckerunverträglichkeit ist die Aufnahme von Fruchtzucker aus dem Darm behindert. Fruchtzucker aus der Nahrung gelangt daher in den hinteren Darmabschnitt, den Dickdarm, wo er von den dort lebenden Bakterien abgebaut wird. Dabei entstehen spezielle Fettsäuren sowie die Gase Wasserstoff, Kohlendioxid und Methan. Die Fettsäuren führen zu einer gesteigerten Darmbewegung, die den Stuhldrang verstärkt und Durchfälle begünstigt. Die gebildeten Gase verursachen Völlegefühl, Blähungen, Darmkrämpfe und Übelkeit. Unbekannt ist bisher, wodurch eine Fruchtzuckerunverträglichkeit auslöst wird.

Folgende Auslöser werden diskutiert:
• erbliche Veranlagung
• falsche Ernährungsweise (z. B komplett zuckerfreie Ernährung)
• Störungen der Darmflora (z. B. Hefepilzbefall)
• Umweltgifte (z. B. Schwermetalle, Pestizide)
• negativer Stress
• Medikamente (z. B. Antibiotika)
• Störungen der Dünndarmfunktion (z. B. mangelnde Enzymproduktion)

Vermutlich gibt es nicht nur eine Ursache, sondern mehrere dieser Faktoren wirken sich zusammen negativ auf den Zuckertransport aus.

So vertragen Sie Fruchtzucker besser
Die Störung ist bei den Betroffenen unterschiedlich stark ausgeprägt. Es ist selten, dass Sie gar keine Fruktose vertragen. Vielmehr sollten Sie zunächst ausprobieren, wie viel Fruchtzucker Sie tatsächlich verwerten können. Dazu sollten Sie zunächst für etwa vier Wochen Fruchtzucker in der Nahrung strikt meiden. In dieser Zeit müssen Sie wohl oder übel ganz auf Obst verzichten. Dann beginnen Sie mit nur einem Lebensmittel, das relativ wenig Fruchtzucker enthält. Essen Sie zunächst nur ein kleineres Stück. Nur wenn Sie keine Beschwerden verspüren, können Sie die „Dosis“ erhöhen. So tasten Sie sich langsam an die Menge Fruchtzucker sowie an die Lebensmittel und Portionsgrößen heran, die Sie vertragen. Viele Betroffene tolerieren Gemüse recht gut, müssen aber den Verzehr von Obst einschränken. Neuere Forschungen zeigen außerdem, dass Glukose (Traubenzucker) im Darm den Transport von Fruchtzucker anregt. Daher vertragen viele Patienten Obstsorten, die beide Zuckerarten in einem ausgewogenen Verhältnis enthalten, oft erstaunlich gut (z. B. Aprikosen, Honigmelonen, Pflaumen oder Papayas).

Vorsicht vor Honig, Sorbitol und Diabetiker-Produkten!

Doch Obst und Gemüse sind nicht die einzigen Lebensmittel, die bei den Betroffenen Beschwerden auslösen können. Denn Fruchtzucker ist ein Baustein der Saccharose, umgangssprachlich auch als Haushaltszucker oder schlicht als „Zucker“ bezeichnet. Daher können im Prinzip alle Lebensmittel, die Haushaltszucker enthalten (also vor allem Süßigkeiten), zu Problemen führen. Auch die Süße von Honig und Invertzucker basieren auf Saccharose. Daher sollten Sie beide Süßungsmittel bei Fruchtzuckerunverträglichkeit meiden. Das trifft außerdem auf Nahrungsmittel zu, die den löslichen Ballaststoff Inulin enthalten (z. B. Artischocken und das Knollengemüse Topinambur). Inulin ist ein Kohlenhydrat, das aus vielen Fruchtzuckerbausteinen aufgebaut ist. Vorsichtig sollten Patienten auch mit dem Zuckeraustauschstoff Sorbit (oder nach neuerer Nomenklatur Sorbitol) sein. Es ist beispielsweise in Diätprodukten für Diabetiker enthalten oder auch in anderen Zuckerersatzstoffen wie Isomalt. Sorbit blockiert das Transportsystem für Fruchtzucker im Darm und verstärkt so die Beschwerden. Daher sollten Sie es als Betroffener strikt meiden.

Informieren Sie unbedingt auch Ihren Arzt

Auch Süßigkeiten oder Kaugummis, die als „zahnfreundlich“ oder „zuckerfrei“ angepriesen werden (gemeint ist hier lediglich „frei von Haushaltszucker“), enthalten oft Fruchtzucker oder Sorbitol. Achten Sie bei diesen Produkten ganz besonders gründlich auf die Zutatenliste. Dieser Blick lohnt sich im Prinzip bei allen fertig zubereiteten Lebensmitteln und Fertiggerichten. Tauchen dort in der Zutatenliste die Begriffe „Fruchtzucker“, „Fruktose“ oder „Sorbit“ auf, können diese Lebensmittel für Ihre Beschwerden verantwortlich sein. Das gilt auch für Obstessige, fertige Salatdressings und Ketchup, die größere Mengen Zucker enthalten können.

Fruchtzucker und Sorbit werden außerdem zur Herstellung von Medikamenten als Trägersubstanzen, Bestandteile der Umhüllung oder Hilfsstoffe eingesetzt. Sie sollten daher Ihren Arzt über Ihre Fruchtzuckerunverträglichkeit unbedingt informieren, sodass die Erkrankung bei der Medikamentenwahl berücksichtigt werden kann. Es ist auch unbedingt notwendig, dass Sie die Unverträglichkeit in einem Notfallausweis eintragen lassen. Sonst kann es sein, dass Sie z. B. nach einem Unfall vom Notarzt eine fruchtzuckerhaltige Infusion erhalten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Obst Unverträglichkeit
BeitragVerfasst: Freitag 25. Juli 2014, 18:01 
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Registriert: Dienstag 22. Juli 2014, 21:03
Beiträge: 2
Hallo Berbel,
Vielen Dank fuer deine Antwort.

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Obst Unverträglichkeit
BeitragVerfasst: Samstag 26. Juli 2014, 06:53 
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Registriert: Donnerstag 20. Dezember 2012, 16:49
Beiträge: 697
Sunny26 hat geschrieben:
Seit ein paar Jahren kann ich keine Äpfel, Birnen, Nektarinen, Pfirsiche, Kirschen, Aprikosen (und manche andere Obstsorten) mehr essen ohne direkt danach ein Jucken im Mund zu spüren und dicke geschwollene Lippen zu bekommen.
Das passierte von einem Tag auf den anderen.
Einen Allergietest habe ich schonmal machen lassen, da sagte der Arzt zu mir das sei keine Allergie sondern 'nur' eine Unverträglichkeit.


Zitat:
Die erworbene Fructose-Intoleranz
Bei der erworbenen Fructose-Intoleranz hingegen können – je nach persönlicher Toleranzgrenze – gewisse Fructosemengen gegessen werden, ja im Laufe einer konsequenten Vorgehensweise können die verträglichen Mengen unter Umständen auch wieder gesteigert werden.Es handelt sich also - im Gegensatz zur HFI - nicht um eine Stoffwechselstörung, sondern um eine Resorptionsstörung, also um die Unfähigkeit des Körpers, die Fructose über die Dünndarmschleimhaut in die Blutbahn aufzunehmen. Im Vergleich zur HFI kommt die erworbene Fructose-Intoleranz sehr viel häufiger vor, weshalb wir uns in diesem Artikel ausschliesslich mit dieser FI-Form beschäftigen.



Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/fr ... z38Y1hRvGz


Hallo Sunny,

wenn dein Arzt dir bisher NICHT mit Tipps weiterhelfen konnte (außer der Feststellung, es sei bei dir eine "Unverträglichkeit") > betreibe doch mal SELBST "Ursachenforschung". :P

Möglich, dass es sich bei dir um die oben erwähnte "erworbene" Fructoseintoleranz handelt?

Vielleicht solltest du mal versuchen, deine Darmschleimhaut mittels den Schüssler Salzen aufzubauen. Du schreibst ja auch, dass du dieses "Unverträglichkeits"-Problem schon jahrelang hast...da liegt der Gedanke schon nahe, dass deine Darmschleimhaut in "Mitleidenschaft" gezogen wurde.

Es könnte sicher hilfreich sein, dein Immunsystem zu stärken und die Darmschleimhaut aufzubauen mit folgender Schüssler Salz-Mischung:

2-3-4-5-7-8-13-21

Dass das natürlich nicht von heut auf morgen geht, ist ja klar.
(Evtl. können sich auch bei der Schüssler-Salz-Anwendung mit der Zeit noch "andere Salz-Mängel" melden.)


Gruß berita


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